Schwarz Rudolf

Schwarz Rudolf

BLIESGAUHOCKER Botschafter einer Region
Der BLIESGAUHOCKER IST die Erscheinung einer Evolution und ein Objekt der Konzept¬kunst. Er kommt als Erscheinung aus der – Immanuel Kant – Sinnenwelt und hat sich von dieser Welt inspiriert selbst erschaffen. Seine Authentizität dokumentiert ein Zitat zur Bildenden Kunst von Rudolf Steiner, „man soll keine Erscheinungen bilden, Erlebnisse sollen Erscheinungen werden“.
Der BLIESGAUHOCKER hat für sich eine puristische Form gewählt, die in seiner Konstruktion, seiner Funktion und der ihm eigenen Inhalte und Botschaften begründet ist. Er symbolisiert als kulturelle Metapher zugleich Sesshaftigkeit & Standfestigkeit, Einfachheit in seiner Komplexität.
www.bliesgauhocker.de

BLIESGAU LAMMWOCHE Bildende Kunst am Herd
Kochen ist Bildende Kunst ! Die Bliesgau Lammwochen sind ein Weg, über das Kochen & Genießen den Zugang zur Bildenden Kunst am Herd lustvoll zu erfahren.
www.kunstschaefer.de

PASTOR BONUS Lebensmittel Landschaft
Pastor bonus hütet in der Bliesgaulandschaft eine variable & mobile Skulptur der SIEBEN TISCHE. Gemäß dem von ihm gewählten Auftrag wird der gute Hirte zum Wanderschäfer und zieht mit der Skulptur zu den sieben Orten.
Durch den rituellen Akt des Hütens mutiert die Skulptur – der mit imaginären SYMBOLEN gedeckten TISCHE –  zu einer Metapher. Diese nimmt vor Ort Bezug auf das unverzichtbare und bedeutsame LEBENSMITTEL – LANDSCHAFT. Ihre Botschaft ist auch ein Auftrag zur Bewahrung der kulturellen Werte dieser sieben ausgewählten Orte.
Die imaginären SYMBOLE, mit denen die Tische gedeckt, sind von der „Tischgesellschaft“ ausgewählte Gaben zum Denken, individuellen Erkennen und verantwortungsbewussten Handeln, Gaben als Erkennungszeichen einfach in der Form – reich und tief im Sinn. Ein Weg von der Erscheinung zum Wesen.

ANTENNENHAIN
7 x 3 = 21 abgestorbene, 15 bis 20 m hohe Laubwald-Bäume werden in Form einer Raum-Skulptur zu einem AntennenHain eingegraben. Durch den rituellen Akt des „Pflanzens“ in die Erde werden die toten Laubbäume zu Baumantennen, zu Botschaftern des Lebens. Ihre Gruppierung als Hain nimmt Bezug auf die Ruhe, Geschlossenheit und Inspirationskraft eines „geweihten Ortes“. In Verbindung mit dem „Modulator“, einer aus 7 Holzelementen gestalteten Architekturplastik, werden „imaginäre Botschaften“ sichtbar. Es entsteht das „Sendezentrum-Hof-Hochscheid“, ein Tor zu den Biosphärenwelten.
Die Botschaften selbst sind das Ergebnis der Phantasie der Kinder, die in der Hof-Werkstatt-Hochscheid in Form von Einzelarbeiten und Projekten angeregt und gefördert wird. Ihre Projekte werden im „Modulator“ visualisiert und in „imaginäre Botschaften“ umgewandelt, welche über die  Baumantennen an die Kinder anderer Biosphärenwelten gesendet werden.
Derzeit komponieren  die Kinder der Hofwerkstatt die Symphonie „Blätterrauschen & Farbenspiele“. In einem weiteren Projekt ist das Kochen einer „Demeter-Kunst-Speise“ geplant, deren Botschaft nach Peter Kubelka im Mund zu lesen ist.
Im „Sendezentrum-Hof-Hochscheid“ können als Umkehrprozess auch „imaginäre Botschaften“ aus aller Welt empfangen und umgewandelt werden. Nach der Visualisierung im „Modulator“ sind sie für die Kinder und für die Besucher des Zentrums genau wie ihre eigenen Arbeiten und Projekte sichtbar und werden so zur gemeinsam erfahrbaren Realität. Jedes Kind der Hof-Werkstatt-Hochscheid pflanzt während seines Aufenthalts eine lebende Pflanze als ganz persönliche, kleine eigene Antenne in den „AntennenHain“ und bleibt so auch in Zukunft der bewusstseinsgestaltenden Kraft der „phantastischen Idee“und den Biosphärenwelten verbunden. Ihre Wirksamkeit wird als elementarer kreativer Prozess im kommunikativen Austausch mit anderen erfahren. Es ist ein Traum. dass die Kinder aller Biosphärenreservate einen „AntennenHain“ pflanzen und so ein weltweites „imaginäres Netzwerk“ entsteht. Die Kinder der Hof-Werkstatt-Hochscheid haben mit der Verwirklichung dieses Traumes bereits begonnen. Sie sind auf der Suche nach einem Kinderprojekt in einem der über 500 Biosphärenreservate, in dem der 2. „AntennenHain“ gepflanzt werden kann.

Phantasie ist die Gabe unsichtbare Dinge zu sehen.
Jonatan Swift 1657-1745

Rudolf Schwarz KunstSchäfer
geboren 1935 in Sankt Ingbert
Maurerlehre & Gesellenprüfung
zweiter Bildungsweg
Architekturstudium, Architekt AKS
Schäferlehre & Gesellenprüfung
Herdbuchzucht der grauen gehörnten Heidschnucke in biologischer Wirtschaftsweise
seit 1974 Mitglied im BBK Bundesverband Bildender Künstlerinnen & Künstler LV Saar
seit 1995 Mitglied im saarländischen Künstlerhaus

lebt und arbeitet in Blieskastel / Ballweiler