Schwarz Werner

Schwarz Werner

Geboren 1953 in Dillingen/Saar • bis 1981 Studium der Bildenden Kunst und Anglistik an der Universität Saarbrücken und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Schwerpunkte in den Bereichen Malerei und Grafik (Radierung, Holzschnitt) • seit 1983 Studienrat für Bildende Kunst am Arnold-Janssen-Gymnasium, St. Wendel • seit 2001 Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler (BBK)

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
1989     Altes Rathaus, St. Wendel (E)
1990     Stadtmuseum St. Wendel (E)
1993     Galerie im Hof, St. Wendel • Landeskunstausstellung Kunstszene Saar, Saarlouis (K)
1994     Saarländische Künstler für UNICEF • Galerie Marlies Hanstein, Saarbrücken (E)
1995     Galerie im Zwinger, St. Wendel (E)
1997     Landeskunstausstellung Kunstszene Saar, St. Ingbert (K)
1999     Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (”Kunst im Kasten”; K) • Kunstzentrum Bosener Mühle (E)
2000     Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (”WORT BILD 2000”, K)
2002     Kunstverein Obere Nahe, Idar-Oberstein
2002-2006   Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (Jahresausstellungen des BBK)
2003   Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (”DIN-Art 1”)
2006   Stadtmuseum St. Wendel (”Alles Fußball – oder was?”; K)
2007   Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (”CAMOUFLAGE”) • Stadtmuseum St. Wendel (Sommerforum 2007 – mit Papier; ”Holzschnitte”; E, K)
2015   Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken („Heldenmythen – Heldentaten – Heldentod“)
2015   Atelier EFWE.de, Mackenbach
2016  Atelier EFWE.de, Mackenbach (Hören und Sehen)
2017  Atelier EFWE.de, Mackenbach (Real – Irreal – Surreal)

Ausschnitt aus „Gedanken zur Malerei“: Bilder zu malen ist nicht immer körperliche Aktion sondern hat sehr viel mit Nachdenken, Grübeln, Überlegen, Verwerfen zu tun…ich behaupte – das gilt zumindest für meine Bilder, dass der rein gedankliche Teil beim Malen größer sein kann als der der rein handwerklichen Umsetzung. Bilder leben auch von der Denkarbeit des Betrachters, von seiner Sensibilität, von seinem Wahrnehmungsvermögen und nicht zuletzt von seiner Bereitschaft, zu sehen, genau hinzuschauen. Meine Idealvorstellung wäre es dann, dass der Betrachter nicht nur, wie es oftmals der Fall ist, nach Gegenständen, also nach etwas Identifizierbaren, nach etwas Bekanntem sucht (dies entspricht natürlich unserer menschlichen Veranlagung und ist grundsätzlich nicht falsch) sondern dass er auch das sieht, was sozusagen hinter dem Gegenstand ist – die reine Malerei, den Kampf mit der Materie Farbe, den Strukturen, die Werkzeuge auf und in der Leinwand hinterlassen, also das Prozesshafte des Malens, die Harmonien vielleicht auch Disharmonien innerhalb der Komposition, kurz und gut die Kraft eines Bildes. Der Betrachter soll sich nicht nur im konservativen Sinne erfreuen, sondern er soll arbeiten, er soll nachvollziehen können wie das Bild entstanden ist, sich in den Prozess hineinversetzen können. Er soll u. U. schwierige Phasen nachvollziehen können, aber auch die Phasen in denen die Malerei sozusagen leicht „von der Hand geht“.