KURT EMSER – WIDER DIE SCHÖNFÄRBEREI

Die Buchvorstellung wird bis auf Weiteres Verschoben.
Der 2017 verstorbene Kurt Emser war ein kritischer Geist und betrachtete die Auswüchse des kapitalistischen Wirtschaftslebens mit großer Skepsis. Entsprechend waren ihm die Gewinner des Systems — die Typen, die einem das Leben absaugen — zutiefst suspekt, während er viel Sympathie mit den Verlierern desselben hegte. So verwundert es wenig, dass diese Haltung auf vielfältige Weise auch in den Arbeiten Kurt Emsers zu Ausdruck kam: Arbeiten, in den er Obdachlosen ein Denkmal setze, Arbeiten, in denen er die Verpackungen der glitzernden Warenwelt übermalte und Arbeiten, in denen er die Reichen und Schönen dieser Welt auf die Bühne holte. Vier Jahre nach seinem Tod präsentieren die Herausgeber Klaus Harth, Antje Hecker, Albert Herbig eine umfangreiche Monografie über das Leben und Werk Kurt Emsers.
 Moderation: Nicole Baronsky-Ottmann, Kunsthistorikerin und -journalistin
 Mit Jörg W. Gronius, Klaus Harth, Antje Hecker, Albert Herbig, Dr. Mazurkiewicz-Wonn
 Musik und Performance: Stefan Scheib/Julien Blondel/Johannes Schmitz/Klaus Harth
Mit freundlicher Unterstützung  durch die Heinrich Böll Stiftung Saar, die Stiftung ME SAAR sowie die SaarlandSporttoto GmbH.
Klaus Harth/Albert Herbig/Antje Hecker (Hrsg.)
KURT EMSER – WIDER DIE SCHÖNFÄRBEREI
BoD-Verlag, Norderstedt 2021
ISBN 9783752641509
Erhältlich in allen (Online-) Buchhandlungen